Blog: kleine Texte, die im Alltag wirklich helfen

Dieser Blog ist kein News-Ticker und auch kein „ich teste jede Woche zehn Tools“. Er ist eher eine Sammlung von Beobachtungen und Routinen, die bei Webprojekten immer wieder auftauchen. Dinge, die man oft erst nach dem dritten kaputten Release lernt. Dinge, die man nie sauber dokumentiert, obwohl sie jeden Tag relevant sind.

Die meisten Artikel sind bewusst praktisch. Nicht weil Theorie schlecht wäre, sondern weil du im Alltag eher wissen willst: Wie gehe ich das an, ohne mir eine neue Baustelle zu bauen. Welche Entscheidung ist vernünftig, auch wenn sie nicht die glamouröseste ist. Und wie bleibt ein Projekt wartbar, wenn es wächst.

Unterhalb findest du eine kleine Liste mit geplanten Artikeln. Du kannst sie später als einzelne HTML-Seiten anlegen, die Struktur ist dafür schon gedacht.

Letzte Blogartikel

Hinweis: Ältere Artikel finden sich in unserem Beitrags-Archiv.

Worum es in den Beiträgen meistens geht

Es gibt zwei Arten von Problemen in Webprojekten. Die, die sofort knallen, und die, die langsam nerven. Sofort knallt zum Beispiel ein JavaScript-Fehler, der ein Menü unbenutzbar macht, oder ein Deploy, der eine Konfiguration überschreibt. Langsam nervt dagegen alles, was sich schleichend aufbaut: ein CSS, das immer mehr Sonderfälle bekommt, eine Website, die mit jeder Erweiterung langsamer wird, oder ein Repo, das keiner mehr anfassen will, weil niemand weiß, was irgendwo noch dranhängt.

Der Blog ist eher für die zweite Kategorie gemacht. Er hilft dir dabei, Systeme sauber zu halten, bevor sie kippen. Das klingt erstmal weniger spektakulär, bringt aber im Alltag die größte Erleichterung. Wenn du Prozesse, Struktur und Performance im Blick hast, hast du weniger Notfälle. Und wenn doch mal ein Notfall kommt, findest du schneller die Ursache, weil das Projekt nicht völlig verwildert ist.

Warum viele Artikel absichtlich nicht „vollständig“ sind

Manche Themen könnte man endlos ausrollen. Testing zum Beispiel. Oder technische SEO. Oder KI-Tools. Du kannst darüber Bücher schreiben, und es gibt genug Spezialfälle für zehn Leben. Flowmaxx versucht stattdessen, einen klaren Blick auf das Praktische zu behalten: Was ist die kleinste sinnvolle Routine, die dich spürbar besser macht. Welche Entscheidungen sind stabil, auch wenn du das Projekt in sechs Monaten wieder anfassen musst.

Viele Texte sind deshalb bewusst in einer Sprache geschrieben, die du auch im Team teilen kannst. Nicht als Marketing-Text, sondern als interne Doku in „lesbar“. Wenn du eine Seite an Kollegen gibst, soll sie helfen, nicht beeindrucken.

Ein paar typische Muster, die immer wieder auftauchen

  • Zu viel „wir machen das später sauber“, und später kommt nie.
  • Zu viele Tools gleichzeitig, ohne klare Rollen.
  • Zu viele Abhängigkeiten für kleine Projekte.
  • Zu wenig Standards bei Code, CSS und Content-Struktur.
  • Zu viel Optimieren nach Zahlen, zu wenig nach Nutzbarkeit.

Wenn du dich in einem dieser Punkte wiedererkennst: entspannt. Das ist normal. Der Unterschied ist nur, ob man es akzeptiert oder ob man sich kleine Regeln baut, die das Projekt wieder gerade ziehen.

Geplante Artikel, die als eigene Seiten folgen

Damit die Seite organisch wächst, ist es sinnvoll, ein paar „Säulenartikel“ zu haben, die jeweils ein klares Thema abdecken. Von dort aus kann man später tiefer verzweigen, ohne dass alles auf einer einzigen Seite landet. Hier sind Vorschläge für weitere Blogseiten, die du später als HTML bauen kannst.

Wie du aus diesen Artikeln ein sauberes System baust

Du kannst die Artikel später in zwei Richtungen ergänzen: horizontal und vertikal. Horizontal bedeutet: verwandte Themen miteinander verbinden, ohne dass alles in denselben Text fließt. Vertikal bedeutet: einzelne Aspekte tiefer erklären, als Unterseite oder als „Notiz“, wenn es klein ist.

Beispiel: Aus „Core Web Vitals ohne Panik“ kannst du später Unterseiten machen wie „Bilder und Fonts“, „Caching“, „Third Party Scripts“ oder „LCP in der Praxis“. Und aus „CSS, das nicht zerfällt“ kannst du kleine Bausteine ableiten: Namenskonventionen, Spacing-System, Komponenten-Schnitt, Dark Mode, mobile Layout.

Wichtig ist, dass nicht jeder Beitrag alles können muss. Die Blogseite ist eher ein Ort, an dem man Dinge ruhig erklärt und dann weiterführt. Genau dafür sind die Teaser und die interne Verknüpfung da.